SCALA Judo

Aktuelles aus der Judo Abteilung

Reisebericht unserer Judoreise nach Griechenland 2014

Von: Bettina und FlorianTraining am Strand

„Soll ich fallen oder willst Du“, frage ich Claudia. “Mach Du mal lieber“.

“ Ok, mein Judoanzug ist sowieso schon nass“

– also dann –

klatsch, ich falle unter sachkundiger Führung auf die regennassePlane, auf der sich bereits Pfützen gebildet haben
Wir machen Freiluft Judo im Regen.

Wir, dass ist eine Gruppe von Judoverrückten, die vor einem halben Jahr beschlossen haben, in Griechenland bei strahlendem Sonnenschein am Strand ohne Zeitdruck Judo zu machen.

Am war es soweit und unsere 15 Köpfige Gruppe traf sich voller Vorfreude am Hamburger Flughafen. Nach einigen Schwierigkeiten beim Check-in und einem Flug mit sehr spärlicher Versorgung landeten wir dann endlich in Thessaloniki, von dort ging es mit dem Reisebus weiter.

Direkt am Meer gelegen und eingerahmt von  Bergen empfing uns die attraktive Hotelanlage.

Alle Zimmer der Gruppe lagen alle dicht beieinander in einer zweigeschossigen Bungalowanlage direkt am Meer. Davor eine Wiese – die sich gut für unsere Judoplane eignete….nur wenige Meter entfernt von Strand und Meer

Das abendliche Buffet wurde inzwischen heiß ersehnt undentsprach unseren Erwartungen, es war reichhaltig und vielfältig, die Nachtische verlockend.

Holger demonstriert einen Ude-Garami (Arm-Beugehebel)
Der nächste Morgen empfing uns neblig aber zum Mittag klarte es auf.

Die Judoplane schnell ausgebreitet – unser erstes Freilufttraining in Griechenland.

In der Sonne mit Blick auf Strand und Meer und dazu die leckere Geburtstagstorte für Holger  –  einmalig.

Am Abend die zweite Trainingseinheit im Fitnessbereich der Hotelanlage und dann gemeinsam zum Essen und Entspannen.

Unser Wetter blieb durchwachsen, am Nachmittag des nächsten Tages begann es zu regnen.

„Wollen wir trotzdem Freiluft-Judo machen?“ „Klar, dafür sind wir hier“.

Unser Trainer Holger Brückner zeigte uns, wie gut sich die nasse und rutschige Plane für Fallübungen eignete. Naß, leicht verkühlt aber glücklich freuten wir uns dann auf die Sauna und das abendliche Büffet.

Damit unsere mitgereisten Kinder beim Training auch auf Ihre Kosten kamen, gab Holger jeden Morgen ein Trainingseinheit im warmen Schwimmbad – das kam bei den kleinen Kämpfern gut an.

Im Verlauf des Tages folgten für uns dann zwei bis drei Sequenzen Freiluft-Judo in der Sonne, herrlich.

Selbst am Tag der Abreise nutzten wir die Gelegenheit für unser Freiluft-Judo und beendeten unsere Einheit erst eine halbe Stunde vor Abfahrt.. Die Tage vergingen viel zu schnell.Intensives Judo, Standsparziergänge, tolle Gespräche in entspannter Atmosphäre mit griechischem Wein und Ouzo.

Fazit:

    1. Freiluft-Judo bei strahlendem Sonnenschein machen kann jeder – aber wer hätte gedacht,  dass auch Fallübungen auf einer Regennassen Plane so viel Spaß machen?
    2. Ein geheimnisvolle Fischer oder ein Schmuggler? Der dunkle Schatten sich Nachts unweit von uns ins hüfthohe und ziemlich kalte Meer schlich, gab Anstoß zu regen Fantasien.Unerschrocken ging Matthias der Sache auf den Grund.
    3. Elf Leute in einem etwa zehn Quadratmeter großem Hotelzimmer, dazu Weißwein und Rotwein, oder besser beides – so lässt sich die Sendung „Germany´s Next Top-Model“ ertragen.

Holger konnte uns in der Sonne, im Regen, im Fitnessbereich, im Schwimmbad und selbst in der Sauna viele Übungen und Griffe gezeigt und  ging auf unsere individuellen Wünsche ein.

Jeder wurde inspiriert und hatte seine persönlichen „Aha-Erlebnisse“  – DANKE.

Der Dank gilt allen, die an der Reise teilgenommen haben. Jedertrug  zum Gelingen bei.

Gruppenbild

 

 

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